Synthetische Indikatoren der Aktivität (SIA)

Ab und zu erreichen uns Nachrichten von „grünen Trieben“, d.h., einer wirtschaftlichen Erholung des spanischen BIP, aber man weiß nicht, inwieweit dies stimmt oder nicht.

Eine objektive Möglichkeit dies herauszufinden ist der Synthetische Indikator der Wirtschaftsaktivität (SIA). Dieser Index wird vom spanischen Finanzministerium für Spanien im Verhältnis zur aggregierten Bilanzsumme des BIP erstellt (das Gleiche wird auch aufgrund der Notwendigkeit einer Harmonisierung der von Eurostat, dem statistischen Amt der europäischen Union mit Sitz in Luxemburg, veröffentlichen Daten von den entsprechenden Ministerien in den anderen Staaten der europäischen Gemeinschaft durchgeführt).

Er berücksichtigt den Erwerb von Waren und Dienstleistungen in verschiedenen Bereichen und den Grad der Aktivität in verschiedenen Sektoren. Zum Beispiel:

–  Der Umsatz in bestimmten großen Unternehmen.
–   Der sichtbare Verbrauch von Zement.
–   Energie-unabhängige Importe.
–   Stromverbrauch.
–   Der Index der Industrieproduktion.
–   Die Zahl der Touristen.
–   Der Güter-und Personeneisenbahnverkehr.
–   Der Fluggastverkehr.
–   Nicht-landwirtschaftliche Mitglieder der Sozialversicherung.
–   Kredite an Unternehmen und Haushalte.

Wann immer es notwendig ist, wird der Indikator um den zugrunde liegenden Verbraucherpreisindex deflationiert, um die Auswirkungen der Inflation ohne Lebensmittel und Energie aufzuheben.

Wie oben bereits erwähnt, ist diese Berechnungsmethode für ganz Europa angeglichen und erlaubt, die Entwicklung des BIP mit einiger Sicherheit 3 Monate im Voraus abzusehen. Dies ist von Interesse für Investitionsentscheidungen, Schuldentilgungen, etc.

Unter: www.meh.es können Sie auf Beispiele zugreifen.

Der Autor verfügt über historische Datenregistrierungen zur Entwicklung der SIA und des spanischen BIP für jedes Quartal seit 2001. Deren Korrelation ist hoch und es handelt sich hierbei um einen guten Indikator, mit dem man eine Zyklusveränderung schnell erkennen kann.

4. Juni 2013 von Albert Vila | Themen: Unternehmen, Management, Makroökonomie

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert